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23.Juli 2026

Probeanstich geglückt

Zwei Tage vor dem Start der Jubiläumsbierwoche standen die eigentlichen Stars des Traditionsfestes im Mittelpunkt: Bei der Festbierprobe verkosteten die Vorstände der Kulmbacher Brauerei gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und dem Projektteam, den vier Festwirten, den Kulmbacher Büttnern und Journalisten erstmals die noch ungefilterten Festbiere von Mönchshof, EKU und Kulmbacher sowie das Kapuziner Weißbier. Für einen besonderen Moment sorgte Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack: Beim Probeanstich bewies er erstmals sein Geschick am Bierfass – und bestand seine Bierwochen-Premiere souverän.

Auch für Christoph Ahlborn war die Festbierprobe eine Premiere als Vorstandssprecher der Kulmbacher Brauerei. Er nutzte den Termin, um die besondere Bedeutung des Jubiläumsfestes einzuordnen: „75 Jahre Kulmbacher Bierwoche stehen für weit mehr als neun Festtage. Die Bierwoche verbindet Generationen, bringt Menschen zusammen und zeigt, wie lebendig unsere fränkische Bierkultur ist. Sie bildet ab, was uns als Kulmbacher Gruppe ausmacht: Tradition – Innovation – Emotion!“

Vier Festwirte prägen den Bierwochen-Stadl

Ahlborn stellte auch die vier Festwirte vor, „ohne die dieses Traditionsfest nicht zu machen wäre“: Matthias Wuschek übernimmt die Kulmbacher-Ecke, Jürgen Stübinger betreut die EKU-Ecke und sorgt mit seinem Frankenfarm-Team für das leibliche Wohl, Felix Glaser ist Gastgeber in der Mönchshof-Ecke und Volker Pausch empfängt die Besucherinnen und Besucher in der Kapuziner-Ecke.

Blasmusik, Brauchtum und Party

Projektleiter Michael Schmid verwies auf die zahlreichen Höhepunkte der Jubiläums-Bierwoche. Dazu zählen der konzertante Blasmusiksonntag mit Southbrass (26. Juli, 15 Uhr), die traditionelle Brauertaufe am Montagmittag (27. Juli, 11:30 Uhr), der Schlagernachmittag „Herzschlag im Bierwochen-Stadl“ mit Ross Antony und Anita Hofmann (28. Juli, 12 Uhr) sowie die Bierwochen-Premiere von Frontal Party Pur (30. Juli, 19:30 Uhr). Zudem feiert die Kultband „Die Wilderer“ ihre Abschiedstour mit zwei Auftritten (25. Juli, 16 Uhr, 31. Juli, 19:30 Uhr). Mit ihrem Mix aus Tradition, Musik, Geselligkeit und fränkischer Festkultur bleibt die Kulmbacher Bierwoche auch im Jubiläumsjahr ein Treffpunkt für die gesamte Region.

Drei Festbiere – drei unterschiedliche Charaktere

Bei der Verkostung zeigte sich schließlich die Vielfalt der Kulmbacher Brautradition. Simon Esser, Leiter Technologie und Qualitätssicherung der Kulmbacher Unternehmensgruppe, stellte die Festbiere von Mönchshof, EKU und Kulmbacher vor. Jedes von ihnen setzt einen eigenen Akzent – von mild und ausgewogen über malzbetont bis hopfenaromatisch. Gemeinsam mit dem Kapuziner Weißbier bilden sie ein Quartett, so dass jeder  Gast seinen persönlichen Favoriten finden dürften.

Das Mönchshof Festbier

Sonnengelb im Glas, mild im Geschmack: Das Mönchshof Festbier erhält seine charakteristische Farbe ausschließlich durch helle Malzsorten. Eine späte Hopfung mit Hallertauer Aromahopfen bringt eine feine fruchtige Note. So entsteht ein schlankes, süffiges Festbier mit ausgewogenem Charakter.

Das EKU Festbier

Kräftig, vollmundig, klassisch: Beim EKU Festbier sorgen mitteldunkle Karamellmalze für die goldgelbe Farbe und einen markanten malzigen Antrunk. Eine frühe Hopfengabe bringt eine deutlich wahrnehmbare Bitternote, die gut mit der malzigen Fülle harmoniert.

Das Kulmbacher Festbier

Das Kulmbacher Festbier fällt durch seinen bernsteinfarbenen Ton und seine ausgeprägte Aromahopfung auf. Dunkle Karamellmalze verleihen ihm eine weiche Malznote, kräftige Hopfenaromen sorgen für Tiefe. Damit richtet es sich besonders an Liebhaber charaktervoller Festbiere.

Das Kapuziner Weißbier

Als einzige obergärige Spezialität ergänzt das Kapuziner Weißbier das Festbierquartett. Naturtrüb, goldgelb und fruchtig-frisch passt es besonders gut zu sommerlichen Festtagen. Die zurückhaltende Hopfung lässt die typischen obergärigen Hefenoten klar zur Geltung kommen.

Welches Bier nun das Beste ist, darüber waren sich die Teilnehmer schnell einig: Das entscheidet allein der persönliche Geschmack.

Probeanstich bestanden: Der Weg zum Festauftakt ist frei

Nach der Verkostung richteten sich alle Blicke auf den Probeanstich. Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack setzte am Bierfass den Schlegel an. Nach zwei Schlägen saß der Hahn und das Kulmbacher Festbier floss in die Maßkrüge. Damit hat der neue Oberbürgermeister seine Bierwochen-Feuertaufe bestanden. Dem Start des größten Bierfestes Nordbayerns steht nun nichts mehr im Weg.

Viele Hände machen neun Festtage möglich

Dass die Kulmbacher Bierwoche in diesem Jahr zum 75. Mal stattfinden kann, ist das Ergebnis vieler gemeinsamer Anstrengungen. Festwirte, Blaskapellen und Partybands, Kulmbacher Büttner, Einsatzkräfte, Handwerksbetriebe, Dienstleister sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Stadt, Landkreis und der Kulmbacher Brauerei arbeiten seit Monaten auf diese neun Festtage hin. Ihr Einsatz vor und hinter den Kulissen sorgt dafür, dass aus Organisation, Handwerk und Leidenschaft ein Fest wird, das weit über Kulmbach hinaus ausstrahlt.

Deshalb feiern die Gäste ab dem 25. Juli mehr als das Jubiläum der 75. Kulmbacher Bierwoche. Sie feiern ein Stück Kulmbacher Lebensgefühl: ein Fest, das Generationen verbindet, Menschen zusammenbringt und die Tradition lebendig hält.

 

 

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